Der Wiederaufbau.

Wie oft ist Hamburg schon zerstört worden! Jedesmal haben die Hamburger erneut aufgebaut. So geschah es auch nach dieser letzten furchtbaren Zerstörung. Die ausgebrannten Häuserruinen wurden gesprengt und die Trümmer weggeräumt, damit wurde der Stadtgraben und die meisten Fleete zugeschüttet. Das einzige noch erhaltene Stück des Stadtgrabens ist im Botanischen Garten.
Es entstanden die Hochhäuser am Grindel und am Hauptbahnhof. Heutzutage wird ganz anders gebaut als früher. Es gibt keine Höfe und Hinterhäuser mehr, sondern es werden Grünanlagen zwischen den Häusern angelegt. Die Zimmer sind auch nicht mehr so hoch wie früher, dafür haben sie aber große Fenster und die meisten Wohnungen haben einen Balkon. Spielplätze, Rollschuhbahnen, Sportplätze und Parks werden auch angelegt. Die zerstörte Katharinenkirche bekommt ihren Turm auch wieder.

Grindelhochhäuser
Grindel-Hochhäuser
Wenn auch die Altstadt fast völlig zerstört war, so findet man, wenn man mit offenen Augen durch Hamburg geht, doch noch alte Häuser,die an die alte Zeit erinnern. Sogar auf der Trostbrücke steht das Standbild vom Erzbischof "Ansgar".Trotz des vielen Verkehrs in der Innenstadt, findet man sogar noch ein Idyll, es sind die Tauben auf dem Rathausmarkt. Die Häuser in der Mönckebergstraße waren alle ausgebrannt, aber sie sind jetzt alle moderner, mit größeren Fenstern und neuen Fassaden wieder ausgebaut.
Hochhäuser am Hbf. Katharinenturm Ansgar Tauben alte Häuser
von links: Hochhäuser am Hauptbahnhof, Katharinenturm, Erzbischof Ansgar auf der Trostbrücke, Tauben auf dem Rathausmarkt und alte Häuser.

Auch die Petrikirche, deren Schiff nur beschädigt war, wurde wieder und jetzt kann man sogar den Turm, wie bei der Michaeliskirche, besteigen. Das schönste aber in Hamburg ist die Vorweihnachtszeit, wenn der Dom mit seinem Trubel zum Vergnügen einlädt. Es gibt wohl kaum einen Hamburger, der nicht irgend wann einmal einen Dombummel macht. Aber nicht nur der Dom ist dann schön, sondern auch der Lichterglanz der Stadt. in den meisten Straßen sind verschiedenartige Lichterbögen mit tausenden von Glühbirnen, daneben das Neonlicht der Läden. Auf vielen Häusern und Plätzen stehen hellerleuchtete Tannenbäume.
So wird Hamburg immer größer und schöner. Aber es wird noch Jahre dauern, bis genug Häuser stehen und alle "Butenhamburger" zurückgekehrt sind, die im Kriege die Stadt verlassen mußten.
Ich glaube das heute alle wieder da sind, im Jahr 2001.

Petrikirche
Petrikirche mit Mönckebergstr. und Rathausmarkt
Lichterglanz
Mönckebergstraße im Lichterglanz
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